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Liebe Leserinnen und Leser,

die Debatte um Klimaschutzziele und Maßnahmen hat durch den Austritt der USA aus dem Weltklimaschutzabkommen wieder an Fahrt gewonnen. Reaktionen aus den USA lenken unter anderem auch den Blick darauf, wo Klimaschutz in der Praxis umgesetzt wird: nicht unbedingt auf nationaler Ebene, sondern vor allem in den Kommunen und Regionen. So plant eine Allianz von Bürgermeistern und Gouverneuren in den USA, einen eigenen Plan bei den Vereinten Nationen einzureichen, um die anvisierten Treibhausgas-Ziele einzuhalten. Die ZEIT zitiert dazu Michael Bloomberg, den früheren New Yorker Bürgermeister: "Wir werden das Pariser Abkommen von unten nach oben durchsetzen (...)". Auch in anderen Ländern ist das ähnlich.
Wir finden das sehr motivierend und freuen uns daher heute ganz besonders, Sie als diejenigen, die den Klimaschutz vor Ort voranbringen, zu unserem neuen Newsletter begrüßen zu dürfen. Und wo wir schon dabei sind: Wir begrüßen hiermit auch unsere neue Kollegin Julia Hermann, die vor Kurzem ihr Studium der Ökologischen Agrarwissenschaften in Witzenhausen abgeschlossen hat.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihr Klimasparbuch-Team:

Torsten Mertz, Caroline Nötzold, Julia Hermann, Leonore Fleig und Katharina Küpfer

Klimasparbuch Düsseldorf erschienen

Bis zum Jahr 2050 will die Landeshauptstadt Düsseldorf mit ihren über 630.000 Einwohnerinnen und Einwohnern klimaneutral werden. Hierzu muss der Pro-Kopf-Ausstoß an Kohlendioxid von derzeit etwa 8,3 auf maximal zwei Tonnen sinken. Das Klimasparbuch Düsseldorf 2017/18 unterstützt die Stadt nun dabei, dieses Ziel zu erreichen.

"Wir alle können zum Schutz unseres Klimas beitragen", erläutert dazu Umweltamtsleiter Stefan Ferber. "Klimaschutz beginnt dort, wo wir leben, arbeiten und unsere Freizeit verbringen. Darum richten wir uns mit diesem Angebot unmittelbar an die Privathaushalte."

Für Stefan Schulze-Hausmann, den Initiator des in Düsseldorf ansässigen Deutschen Nachhaltigkeitspreises und Paten im Klimasparbuch, ist Klimaschutz eine Herzensangelegenheit: "Wie eine nachhaltige Welt ausschauen könnte, ist für mich ein Lebensthema. Je älter ich werde, desto wichtiger wird es mir, meinen drei und allen anderen Kindern eine Welt zu hinterlassen, mit der sie mindestens genauso viel anfangen können wie wir."

Die erste Ausgabe des Düsseldorfer Klimasparbuchs ist am 4. Mai in einer Auflage von 30.000 Exemplaren erschienen und richtet sich an neue und "alte" Düsseldorferinnen und Düsseldorfer.

Kontakt: Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Silke Scheiber, silke.scheiber@duesseldorf.de >

Klimasparbuch Nordfriesland Nord bald erhältlich

Nicht nur Großstädte können ihren Bürgerinnen und Bürgern den Klimaschutz im Alltag näherbringen. Die AktivRegion Nordfriesland Nord zeigt, dass das Klimasparbuch auch in ländlichen Regionen ein attraktives Kommunikationsinstrument für den lokalen Klimaschutz ist.

Dort, direkt hinter den Deichen ist man sich der Verantwortung gegenüber dem Klima sehr bewusst. Nicht nur deshalb ist die Region ein Vorreiter der Energiewende, der nachhaltigen Wärmeerzeugung, der Elektromobilität und der Umweltbildung. Nun wird das Engagement der AktivRegion Nordfriesland Nord zusätzlich durch das Klimasparbuch ergänzt!

Es demonstriert auf kompakten 48 Seiten, wie reichhaltig das Angebot an klimafreundlichen Produkten und Dienstleistungen an der Nordseeküste zwischen Husum im Süden und der Grenze zu Dänemark bereits heute ist, zeigt auf, wo jede und jeder einzelne aktiv werden kann, und lädt mit attraktiven Gutscheinen zum Entdecken ein. "Wir waren überrascht, wie viel klimafreundliches Potenzial in dieser Region steckt", sagt Dr. Simon Rietz, Regionalmanager der AktivRegion Nordfriesland Nord. Er hofft bereits, eine zweite Auflage umsetzen zu können, für die er allerdings einen Sponsor bräuchte.

Kontakt: Dr.-Ing. Simon Rietz, AktivRegion Nordfriesland Nord, s.rietz@aktivregion-nf-nord.de  >

Klimasparbuch Frankfurt 2018 mit Umweltbildungsschwerpunkt

Die mittlerweile achte Ausgabe des Klimasparbuchs Frankfurt erscheint zwar erst Anfang Oktober, doch schon jetzt stecken wir mitten in der inhaltlichen Planung. Das Klimasparbuch Frankfurt erhält im Jahr 2018 den Schwerpunkt Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Vor kurzem haben wir uns in Frankfurt mit dem Herausgeber, dem Energiereferat Frankfurt, und dem Umweltbildungsakteur Umweltlernen in Frankfurt e.V. getroffen und das Konzept für den Klimasparbuch-Schwerpunkt 2018 entwickelt. Soviel sei verraten: Das kommende Frankfurter Klimasparbuch wird die Umweltbildungsaktivitäten in Frankfurt vorstellen und unter anderem an allen Schulen der Stadt verteilt werden.

Klimamonopoly – teste dein Weltretter-Potenzial

Im April spielten Münchner Familien "Klimamonopoly" und entdeckten spielerisch ihren ökologischen Fußabdruck. Der vom Klimasparbuch-Team entwickelte Workshop rund um die Themen CO2-Emissionen im Alltag, ökologischer Fußabdruck und Klimaschutz fand zweimal im Rahmen des Familienpass des Sozialreferats München statt. Erfolgreich und auf kreative Weise konnten die etwa 20 Teilnehmenden ihren Alltag unter Klimaschutzgesichtspunkten unter die Lupe nehmen und Lösungen identifizieren. Er kann begleitend zu einem Klimasparbuch oder auch unabhängig davon durchgeführt werden.

Mehr Infos erhalten Sie bei Caroline Nötzold, noetzold@oekom.de >

Crowdpublishing: Nachhaltige Buch-Ideen unterstützen

Ganz neu aus dem Hause oekom ist die Crowdpublishing-Seite "oekom crowd". Hier können Autorinnen und Autoren Publikationsideen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit vorstellen und Leserinnen und Leser finden, die diese Ideen unterstützen und dadurch zu einer Veröffentlichung beitragen. Der oekom verlag kümmert sich dabei um die Realisierung und Verbreitung der Publikationen.

Mehr Infos auf www.oekom-crowd.de >

Tipps für eine nachhaltige Gartenparty

(Christian Schwier/fotolia)

Wenn die Temperaturen wieder steigen und die Nächte lau werden, wird sicher auch bei Ihnen die ein oder andere Gartenparty gefeiert. Diese nachhaltig zu gestalten, ist gar nicht so schwer, wenn man sich im Vorfeld ein paar Gedanken macht. Hier unsere Tipps für eine klimafreundliche Feier:

 

  • Um die Party zu erreichen, ist eine Fahrt mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln die beste Wahl. Übrigens auch für den Getränkekonsum! Bei dem gilt: Kaufen Sie Bier und Softdrinks aus der Region, die in Mehrwegflaschen abgefüllt sind.
  • Zum kühlen Bier soll es natürlich ein gutes Essen geben, im Sommer am liebsten vom Grill. Achten Sie hier darauf, dass die Grillkohle aus heimischem Holz mit FSC-Siegel stammt oder verwenden Sie Briketts aus Kokosschalen. Auch Gas- oder Elektrogrills sind eine Alternative, über die es sich nachzudenken lohnt. Außerdem muss es nicht immer Fleisch sein – schmeißen Sie doch mal eine vegetarisches Grillfest. Sie werden erstaunt sein, welche tollen Rezepte es dafür gibt! Falls Sie nicht auf Grillfleisch verzichten möchten, kaufen Sie dieses aus der Region und vom Hofladen oder auf dem Markt.
  • Verwenden Sie Geschirr aus Porzellan, oder, wenn Sie unterwegs sind, aus Bambus oder Bananenblättern. Einweggeschirr und -besteck aus Plastik gibt nicht nur ökologisch, sondern auch ästhetisch zu Bedenken.
  • Auch bei den Snacks lässt sich wunderbar Plastik sparen: Machen Sie doch mal selbst Chips oder bieten Sie Gemüsesticks zum Knabbern an.


Sie merken also: Mit wenig Aufwand und wenigen Gedanken kann ein schöner Abend noch schöner werden!

 

 

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